Weissenburg

Fußbodenheizungen

Das Nachrüsten einer Fußbodenheizung in Bestandsbauten stellt oft eine besondere Herausforderung dar, aber es gibt Methoden, die es erleichtern und sogar für Heimwerker machbar machen. Hier sind die besprochenen Systeme im Überblick:

1. Fußbodenheizung nass verlegen – auf Tackerplatte :

  • Tackerplatten : Dies sind Dämmplatten, meist aus EPS (expandiertes Polystyrol) oder PUR (Polyurethan), mit einer aufkaschierten Folie als Feuchtigkeitssperre.
  • Verlegung : Die Platten werden direkt auf den vorbereiteten Untergrund gelegt. Die Heizrohre der Fußbodenheizung werden mithilfe von Kunststofftackern in der gewünschten Verlegeform auf den Tackerplatten befestigt.
  • Nachdem die Rohre verlegt wurden, wird der Estrich darüber gegossen.

2. Fußbodenheizungen ohne Zement (Trockenbau) :

  • Bei diesem System wird auf den nassen Estrich verzichtet. Stattdessen werden Trockenbauelemente oder spezielle Systemplatten verwendet, die in die Heizrohre eingebettet werden.
  • Dieser Ansatz eignet sich besonders gut für die Nachrüstung, da die Aufbauhöhe geringer ist und keine Trocknungszeit wie bei Zementestrich nötig ist.

3. Fußbodenheizung Das Frässystem :

  • Ein System, bei dem in den vorhandenen Estrich oder in die Bodenplatte Nuten gefräst werden, in die dann die Heizrohre eingelegt werden.
  • Dies ermöglicht eine geringe Aufbauhöhe und eignet sich besonders für Renovierungen, bei denen der bestehende Bodenaufbau erhalten bleiben soll.

4. Fußbodenheizung Das Noppensystem :

  • Bei diesem System werden spezielle Noppenplatten verwendet. Diese Platten haben eine Art „Noppen“ oder „Stacheln“, zwischen denen die Heizrohre in festgelegten Abständen verlegt werden.
  • Wie beim Tackersystem wird nach der Rohrverlegung der Estrich darüber gegossen, oder es wird ein Trockenbausystem darüber verlegt.

Tipps zum Nachrüsten :

  • Bezahlbar : Die Kosten können je nach System und Größe des Projekts variieren. Es ist sinnvoll, verschiedene Angebote einzuholen und sich über mögliche staatliche Fördermittel zu informieren.
  • Schnell und unkompliziert : Trockenbausysteme oder das Frässystem sind oft schneller und weniger invasiv, da sie weniger Aufbauhöhe erfordern und keine längeren Trocknungszeiten haben.
  • Planung : Vor der Entscheidung für ein System sollte der Bodenaufbau geprüft und der Wärmebedarf berechnet werden.

Es ist immer ratsam, sich professionell beraten zu lassen und, falls Sie nicht über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, die Installation von einem Fachmann durchführen zu lassen.  Ende

 

 

 

Vorteile des Frässystem: Unterpunkte

Das Frässystem für Fußbodenheizungen bietet vielfältige Vorteile, insbesondere in Renovierungs- und Sanierungssituationen. Die Kombination aus geringer Aufbauhöhe und schnellerer Installationsmöglichkeit macht es zu einer attraktiven Wahl für viele Projekte.

Vorteile des Frässystems für Fußbodenheizungen :

1.      Geringe Aufbauhöhe : Durch das Fräsen von Nuten in den bestehenden Estrich oder Betonboden kann die Fußbodenheizung ohne zusätzliche Erhöhung des Bodenniveaus installiert werden. Dies ist besonders nützlich in Räumen mit begrenzter Deckenhöhe oder wenn man nicht möchte, dass Türen gekürzt werden müssen.

2.      Schnelle Installation : Das Fräsen und Verlegen der Heizrohre kann oft an einem Tag abgeschlossen werden, was die Bauzeit erheblich verkürzt.

3.      Keine Wartezeiten für die Trocknung : Im Gegensatz zu herkömmlichen „nassen“ Fußbodenheizungssystemen erfordert das Frässystem keine Trocknungszeit.

4.      Effiziente Wärmeübertragung : Die direkte Verlegung der Heizrohre im Estrich führt zu einer schnellen und gleichmäßigen Wärmeabgabe an den Raum.

5.      Flexibilität bei der Verlegung : Abhängig von den Wärmeanforderungen können die Heizrohre in unterschiedlichen Abständen verlegt werden.

6.      Kompatibilität mit vielen Bodenbelägen : Das System kann unter Fliesen, Parkett, Laminat und vielen anderen Bodenbelägen verwendet werden.

Verlegung und Installation des Frässystems :

1.      Vorbereitung : Der Estrich oder Betonboden sollte sauber, trocken und frei von Rissen oder anderen Schäden sein.

2.      Fräsen : Mit einer speziellen Fräsmaschine werden Nuten in den bestehenden Boden gefräst. Diese Nuten sind so konzipiert, dass sie die Heizrohre aufnehmen können.

3.      Verlegung der Heizrohre : Die Heizrohre werden in die gefrästen Nuten eingepasst und verlegt. Je nach Bedarf können die Rohre in unterschiedlichen Abständen verlegt werden.

4.      Anschluss : Die Heizrohre werden an den Verteiler der Fußbodenheizung angeschlossen, und das System wird mit Wasser befüllt.

5.      Bodenbelag : Nachdem die Heizrohre verlegt sind, kann der gewünschte Bodenbelag direkt auf den frisch gefrästen Estrich gelegt werden.

6.      Inbetriebnahme : Nach Abschluss der Installation wird das System entlüftet und getestet.

Insgesamt bietet das Frässystem eine praktische und effiziente Möglichkeit, eine Fußbodenheizung in Bestandsgebäuden zu installieren. Es empfiehlt sich jedoch immer, die Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und optimal funktioniert.

 

Das Frässystem für Fußbodenheizungen bietet vielfältige Vorteile, insbesondere in Renovierungs- und Sanierungssituationen. Die Kombination aus geringer Aufbauhöhe und schnellerer Installationsmöglichkeit macht es zu einer attraktiven Wahl für viele Projekte.

Vorteile des Frässystems für Fußbodenheizungen :

1.      Geringe Aufbauhöhe : Durch das Fräsen von Nuten in den bestehenden Estrich oder Betonboden kann die Fußbodenheizung ohne zusätzliche Erhöhung des Bodenniveaus installiert werden. Dies ist besonders nützlich in Räumen mit begrenzter Deckenhöhe oder wenn man nicht möchte, dass Türen gekürzt werden müssen.

2.      Schnelle Installation : Das Fräsen und Verlegen der Heizrohre kann oft an einem Tag abgeschlossen werden, was die Bauzeit erheblich verkürzt.

3.      Keine Wartezeiten für die Trocknung : Im Gegensatz zu herkömmlichen „nassen“ Fußbodenheizungssystemen erfordert das Frässystem keine Trocknungszeit.

4.      Effiziente Wärmeübertragung : Die direkte Verlegung der Heizrohre im Estrich führt zu einer schnellen und gleichmäßigen Wärmeabgabe an den Raum.

5.      Flexibilität bei der Verlegung : Abhängig von den Wärmeanforderungen können die Heizrohre in unterschiedlichen Abständen verlegt werden.

6.      Kompatibilität mit vielen Bodenbelägen : Das System kann unter Fliesen, Parkett, Laminat und vielen anderen Bodenbelägen verwendet werden.

Verlegung und Installation des Frässystems :

1.      Vorbereitung : Der Estrich oder Betonboden sollte sauber, trocken und frei von Rissen oder anderen Schäden sein.

2.      Fräsen : Mit einer speziellen Fräsmaschine werden Nuten in den bestehenden Boden gefräst. Diese Nuten sind so konzipiert, dass sie die Heizrohre aufnehmen können.

3.      Verlegung der Heizrohre : Die Heizrohre werden in die gefrästen Nuten eingepasst und verlegt. Je nach Bedarf können die Rohre in unterschiedlichen Abständen verlegt werden.

4.      Anschluss : Die Heizrohre werden an den Verteiler der Fußbodenheizung angeschlossen, und das System wird mit Wasser befüllt.

5.      Bodenbelag : Nachdem die Heizrohre verlegt sind, kann der gewünschte Bodenbelag direkt auf den frisch gefrästen Estrich gelegt werden.

6.      Inbetriebnahme : Nach Abschluss der Installation wird das System entlüftet und getestet.

Insgesamt bietet das Frässystem eine praktische und effiziente Möglichkeit, eine Fußbodenheizung in Bestandsgebäuden zu installieren. Es empfiehlt sich jedoch immer, die Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass das System korrekt installiert wird und optimal funktioniert.

 

Vorteile Noppensystem: Unterpunkte.

Das Noppensystem ist eine der üblichen Methoden zur Installation von Fußbodenheizungen. Es werden speziell gestaltete Noppenplatten verwendet, in denen die Heizrohre der Fußbodenheizung verlegt werden.

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